Schaufensterlaufen in der DDR

Eine schöne Bilderserie wartet heute in einestages mit einem Blick in die DDR Warenwirtschaft auf. Begriffe wie Mangelwirtschaft als westliches Synonym für die Planwirtschaft der Ostzone tauchen in diesem Kontext unweigerlich auf. Die Staatliche Plankommission der DDR hatte an Stelle der Schaufenstergestaltung deutlich gespart, wenngleich überhaupt keinen Bedarf an der Wirkungsmächtigkeit attraktiv präsentiertet Produkte zur Steigerung von Verkaufszahlen. Warum auch, ging es doch in erster Linie um die Deckung alltäglicher Bedürfnisse und der Einkauf stellte kein Shopping-Erlebnis, sondern ein Mittel zum Zweck dar.

Persönlich litt ich keinen Mangel, auch wenn es viele Dinge nicht oder nur auf Nachfrage gab (was irgendwie auch an der besonderen Lage meines Heimatortes gebunden war, da Kleinmachnow ein beliebter Rückzugsort für Künstler, Politiker und Spitzensportler war – somit erschien das Warenangebot nicht ganz so mangelhaft). Der Artikel selbst ist ein Auszug aus dem Buch Leben in der Utopie von Siegfried Wittenburg.

John Bolloten’s Punk Survivors – ein Fotoporträt

„The British punk movement has been a heavily documented youth subculture.  But how do the artists and musicians from that original era look now many years later?  Punk Survivors focuses on these individuals.  Some artists are iconic, important figures while others are less well-known but all made their mark one way or another.“

So beschreibt John Bolloten seine Fotoreihe. auf die ich jüngst über das Ox-Fanzine aufmerksam geworden bin. Eine schöne Sache, wie ich finde. Mit 15 waren mir die Alten Punker in der Szene immer suspekt, allerdings lag mein Anspruch immer darin, den Way of life bis ins Rentenalter zu gehen. Die in Bollotens Porträtserie vorgestellten Herrschaften sind nun schon eine Weile im Geschäft, und wenn man sich die so anschaut, warum sollte man selbst ans aufhören denken. Punk sei Dank.

DDR von unten: Die anderen Bands in Ost-Berlin 1987-1990

Ein schönes Fundstück auf dem parocktikum podcast blog. Stefan Mai hat seinen flickr Account mit einer ansehnlichen Kollektion wunderbarer Bilder der DDR Untergrundmusik befüllt.

 

 

(über podcast.parocktikum)

dokfilm: „Blut muss fliessen“ – Thomas Kuban undercover unter Nazis

Das ist doch mal wieder was für mich und meinen ausgeprägten Fetisch für die Vernetzung und Charakteristika der Nazi-Szene. Der Journalist mit dem Pseudonym Thomas Kuban hat zusammen mit dem Peter Ohlendorf eine interessante Dokumentation über die Rechtsrockszene gedreht. Dabei recherchierte Kuban undercover im Herzen der Szene und scheu kein Risiko. Ob der Film es je in die Kinos schafft, hängt von der Refinanzierung ab. Bis jetzt konnte das Produktionsteam ein Minus von 200.000 Euro einfahren, da es keine Bezuschussung mit öffentlichen Mitteln  gab (weder vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch von der Bundeszentrale für politische Bildung). Um einen wichtigen Beitrag für die Veröffentlichung der Doku zu leisten, darf gerne auf der Seite ein wenig gespendet werden.

Einen Bericht zum Film gibt es hier:

(siehe auch getaddicted und die offizielle Website auf filmfaktum)

Tage an denen man einfach nur seine Ruhe will.

(über imgur.com)

 

new york city life

Wer es noch nicht mitbekommen hat, ich habe einen großen Hang zu Urbanität und Metropolen. Insbesondere New York fesselt mich immer wieder an den Bildschirm, an Bücher oder Fotografien. Bisher habe ich es nicht in die Stadt der Städte geschafft, umso mehr hoffe ich, dass meine Obsession letztendlich keine Enttäuschung wird. Sei es drum. Jetzt zählt der schöne Moment, festgehalten von Diana in ihrem Fotoblog.

(über Diana’s Blography)

The painted hills

Im US-Bundesstaat Oregon eröffnet sich dem Wanderer ein Naturgemälde von unglaublicher Schönheit. Die Painted Hills führen ein Stück Erdgeschichte an der Oberfläche vor. Peaches Erratica hat eine kleine aber feine Bildserie über dieses Naturwunder zusammengestellt. Los. Wandern.

 

(über peacheserratica)