Podcast und Interview mit Reno Wurzbacher

Es ist ja immer wieder zu Recht wunderbar, wenn den schönen Künsten deiner Freunde die gewisse Aufmerksamkeit geschenkt wird, die sie einfach mal so was von verdient haben, weil das, was sie machen, richtig knorke ist. Reno Wurzbacher hat sich in den 1990er Jahren noch mit HipHop beschäftigt, bevor ihn dann die House Beats komplett umgeblasen haben. Er hat bei dem Fachwerk Sublabel Colombage schon mal sein Debüt abgegeben und nun, Ehre wem Ehre gebührt, ein Interview bei Teaandtechno gegeben.

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Who am I (what’s my name)? – Snoop Dogg aka Snoop Lion

Großartigerweise hat sich Snoop Dogg in einem Rastafari Tempel verlaufen und nebenbei von einem Priester auf den Namen Lion segnen lassen. Das hat ihn mental so berührt, dass er sich in Zukunft dem Reggae widmen will. Wie einst der große Dr. Alban schon sang: „Goin‘ back to my roots, born in africa“. Ein Knaller der Typ.

(mehr unter snooplion und Der Standard)

way too soon R.I.P. Tony Sly deceased

(über Fatwreck, Examiner)

rockets and bombs in my heart – stiletto boys

Manche Platten schaffen es nachhaltiger mit Erinnerungen verknüpft zu sein, dass sie auch nach Jahren immer wieder das gleiche positive Gefühl erzeugen, wie beim allerersten Mal. Eine meiner Lieblingsplatten ist das Rockets and Bombs Album von Stiletto Boys (1999 High Society International) jener Band aus Lancaster, die Ende der 1990er den ’77er Sound in unverwechselbar großartiger Weise aufgegriffen hat. Mit einer gesalzenen Prise Power-Pop kommt der Debüt-Longplayer immer wieder zum Einsatz, wenn es mich mal wieder gepackt hat.

Die Reviews der Platte überschlugen sich damals mit Verweisen zu Dead Boys, The Boys, Dickies und Radio Birdman.  Kein Wunder, drehte die Band ordentlich am Tempo und fordert mit den unverwechselbar klaren Refrains lebenslange Brandmarkung. Meine Favoriten des Albums sind klar Killing Me, Die For You, Sirens und Triple Two Stroke.

Verlegt wurde das Album auf dem Amöbenklang Sublabel High Society International, das sich Bands mit ’77er Sound verpflichtet sieht.

Für mehr Infos: Stiletto Boys auf Gunnenrocks