Schaufensterlaufen in der DDR

Eine schöne Bilderserie wartet heute in einestages mit einem Blick in die DDR Warenwirtschaft auf. Begriffe wie Mangelwirtschaft als westliches Synonym für die Planwirtschaft der Ostzone tauchen in diesem Kontext unweigerlich auf. Die Staatliche Plankommission der DDR hatte an Stelle der Schaufenstergestaltung deutlich gespart, wenngleich überhaupt keinen Bedarf an der Wirkungsmächtigkeit attraktiv präsentiertet Produkte zur Steigerung von Verkaufszahlen. Warum auch, ging es doch in erster Linie um die Deckung alltäglicher Bedürfnisse und der Einkauf stellte kein Shopping-Erlebnis, sondern ein Mittel zum Zweck dar.

Persönlich litt ich keinen Mangel, auch wenn es viele Dinge nicht oder nur auf Nachfrage gab (was irgendwie auch an der besonderen Lage meines Heimatortes gebunden war, da Kleinmachnow ein beliebter Rückzugsort für Künstler, Politiker und Spitzensportler war – somit erschien das Warenangebot nicht ganz so mangelhaft). Der Artikel selbst ist ein Auszug aus dem Buch Leben in der Utopie von Siegfried Wittenburg.

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