John Bolloten’s Punk Survivors – ein Fotoporträt

„The British punk movement has been a heavily documented youth subculture.  But how do the artists and musicians from that original era look now many years later?  Punk Survivors focuses on these individuals.  Some artists are iconic, important figures while others are less well-known but all made their mark one way or another.“

So beschreibt John Bolloten seine Fotoreihe. auf die ich jüngst über das Ox-Fanzine aufmerksam geworden bin. Eine schöne Sache, wie ich finde. Mit 15 waren mir die Alten Punker in der Szene immer suspekt, allerdings lag mein Anspruch immer darin, den Way of life bis ins Rentenalter zu gehen. Die in Bollotens Porträtserie vorgestellten Herrschaften sind nun schon eine Weile im Geschäft, und wenn man sich die so anschaut, warum sollte man selbst ans aufhören denken. Punk sei Dank.

Advertisements

3 Kommentare zu “John Bolloten’s Punk Survivors – ein Fotoporträt

  1. schwieriges thema, ich denke es ist wichtig zu wissen, was einem an der szene gefällt und welche dinge mir wichtig sind für mein leben, aber optisch bin ich seit langem kein punk mehr, war mir auch nie so wichtig

    • Geb ich dir Recht, dass es wichtig ist, was man davon mitnimmt und was nicht. Mir persönlich ist allerdings eine optische Zuordnung gewissermaßen wichtig, da ich kulturelle Codes als Teil einer gemeinsamen Identität gerne wahrnehme und mich damit auch wohlfühle. Diese Abgrenzung geschieht ja auch mit einer großen Bewusstheit nach außen. Punk hat leider immer wieder den Stempel der Jugendlichkeit abbekommen, einer Phase aus der man irgendwann „herauswächst“, so als überwinde man die Pubertät. Punk ist für mich mehr als nur eine Idee und für viele weniger als ein Dresscode, die sind dann auch mit spätestens Mitte 20 nicht mehr „dabei“. Ich sag trotzdem mal Chapeau, weil die Damen und Herren der ersten und zweiten Generation ihrem Lebensweg gefolgt sind, ob nun mit oder ohne optische Charakteristika.

      • „da ich kulturelle Codes als Teil einer gemeinsamen Identität gerne wahrnehme und mich damit auch wohlfühle“ … da liegt bei mir sicher der berühmt hund begraben, ich fühle mich da nur partiell wohl, denn viel wichtiger ist mir persönlich meine identität, das alleinstellungsmerkmal, welches ich aber eher durch mein sein präsentiere, weniger durch attitüde oder optik – offensichtlicher und schneller zuzuordnen sind natürlich letztere

        (habe im übrigen meinen blog aufgelöst – schaua aber trotzdem hin und wieder vorbei) 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s